19. Mai 2017

Mallorca - ein Überraschungsbesuch im Nirvana und ein Nachmittag in Puerto Portals


Vor einem Jahr waren wir mit Freunden zwei Wochen auf einer wunderschönen Finca auf Mallorca und genau heute vor einem Jahr wurde ich ganz besonders von meiner Freundin Gabi überrascht. Deshalb schreibe ich heute diesen Post, um sie sozusagen zurück zu überraschen. ;-)))

Es begab sich also genau vor einem Jahr Mitte Mai, als es um 11:30 (kein Witz - wir haben tatsächlich solange geschlafen!!!) an der Schlafzimmertür klopfte und meine Freundin mich mit dem Satz "Guten Morgen Prinzessin, wir müssen in einer halben Stunde los. Badesachen und Handtuch einpacken!" weckte.

Natürlich haben wir wie immer das "in einer halben Stunde los" nicht geschafft (man hat ja schliesslich Urlaub) und fuhren dann also erst um 12:30 Richtung Palma und ich durfte unser Ziel immer noch nicht wissen. 

Insgeheim habe ich uns schon in einem der Beach-Clubs in Palma Mojitos schlürfen sehen, aber es kam ganz anders.


Irgendwann kurz vor Palma durfte ich dann meine fahrende Freundin weiter lotsen, die plötzlich meinte: 
"Sch..., wir müssen in zehn Minuten da sein und noch um Palma rum." 

Nachdem ich dann eine Wegbeschreibung auf Ihrem Handy in die Hand gedrückt bekam, ahnte ich so langsam, dass es sich nicht um einen Beach-Club handelte - sondern unser Ziel das Hotel Bon Sol in Illetas (einem Vorort von Palma) war. 
Was auch immer da so besonders sein sollte ...

Rund um Palma wird der Fahrstil bekanntlich etwas ruppiger, besonders wenn man bei meiner Freundin mitfährt: da wird schon mal der Gegenverkehr geschnitten oder eine Ampel schlichtweg ignoriert (#huhuGabimagstenochweiterlesen ,-)).

Glücklicherweise sind wir dann irgendwann nur eine viertel Stunde zu spät im Hotel angekommen.

Inzwischen erfuhr ich auch, dass wir einen Wellnes-Tag einlegen und es in dem Hotel den "Nirvana Spa" gibt. 
Dort hatte meine Freundin jedem von uns eine Lomi Lomi Masage gebucht.
Und da wir diese nicht parallel geniessen konnten, durfte ich als Erste geniessen und nach einer Stunde wurde getauscht.

Aber kommen wir doch zuerst zum Hotel; als ich Nirvana Spa und Bon Sol hörte, dachte ich an wehende Gardinen im Sommerwind und ein luftiges Hotel im mallorquinischen Stil.

Statt dessen standen wir also kurz darauf in einem an ein englisches Adelshaus erinnerndem Entree mit dicken Vorhängen, in der Luft lag ein schwerer aber dennoch sehr angenehmer Duft nach Orangenblüten, der sich durch die ganze Hotel-Anlage zog und wir bekamen zunächst an der Rezeption eine Chipkarte und die Wegbeschreibung zum Spa.

Das Hotel liegt an der steilen Küste von Illetas und zieht sich über mehrere Ebenen an einem Fels nach unten bis zum Wasser und verfügt sogar über einen eigenen Privatstrand.
Um dort von A nach B zu gelangen fährt man ziemlich viel Fahrstuhl und läuft scheinbar endlose Gänge. 

Dabei kommt man sich vor wie in einer englischen Burg - denn überall stehen Ritterrüstungen und das Ambiente ist sehr auf das etwas vornehmere britische Klientel ausgerichtet.

Im Nirvana Spa angekommen, wurden wir anstelle von Rittern zunächst von liegenden Buddhas, sanfter Musik und vielen schönen Blumen begrüsst. 

Und dann durfte ich auch schon auf die Liege, um meine Lomi Lomi Massage zu geniessen.
Eine Stunde Entspannung und Entspannung und Entspannung ... die brauchte ich auch nach der rasanten Fahrt. 
Währenddessen machte meine Freundin eine Kaffeepause am Pool mit herrlichen Blick auf die kleine Bucht und das Meer.


Nach der einstündigen Massage wurde getauscht und so machte ich mich auf den Weg mit meiner "Fahrstuhl-Chipkarte", um den Poolbereich zu erkunden. 

Was ich nicht wusste, dass sich meine Chipkarte (die man zum Fahren mit dem Fahrstuhl brauchte) entladen hatte und so stand ich zusammen mit einem sehr freundlichen älteren englischem Ehepaar im Fahrstuhl und der fuhr sogar los. 

Wir Drei wollten alle zum Pool-Bereich. 

Das nette Ehepaar war auch äusserst dankbar, dass ich die Fahrstuhl-Bedienung übernahm (aus Gründen nehme ich an) und mir war ja nicht bewusst, dass ich rein gar nix in diesem Lift auslöste. 
Dennoch fuhren wir los. 
Natürlich in die völlig falsche Richtung (weil da jemand gedrückt hatte).
Als wir wieder letztendlich immer noch zu dritt das vierte Mal an der Pool-Ebene VOOORBEIIIIFUUUHREEN (ohne anzuhalten!!!), begannen wir langsam Scherze darüber zu machen. 
Bekanntlich habe die Engländer ja den trockensten Humor und ich konnte da auch ganz gut mithalten.
Nach ca. einer viertel Stunde erfolgloser Fahrstuhlfahrt (wir kannten inzwischen ALLE Ebenen) bestieg dann endlich der sehr freundliche "Junior"-Chef des Hotels den Fahrstuhl, der sehr schnell bemerkte, dass meine Karte NULL funktionierte und uns endlich zur richtigem Ebene lotste. 

Der Blick auf die Bucht (und der Anblick der Pool-Bar) waren grandios und es gab selten ein Cortado und ein Aperol Spritz, der mir besser geschmeckt hat.

Auf den Bildern kann man sehen, wie wunderschön das Hotel mit seinem verschiedenen Ebenen gelegen ist. 
Die Hotelpublikum ist eher etwas älter und zu der Zeit, als wir dort waren, gab es viele britische und auch einige deutsche Gäste (mit grösseren Kindern).

Als ich nach einer Stunde meine Freundin Gabi aus dem Spa abholen wollte, musste ich wieder zum Fahrstuhl und ratet, wer dort stand. 
Das englische ältere Ehepaar  - und wir mussten erst einmal laut loslachen, als wir uns wieder sahen.

An dieser Stelle noch ein ganz dickes DANKE an die liebe Gabi für die Organisation dieses unvergesslichen Nachmittags 
(und an meinen Schatz, der die Massage gezahlt hat)! 

Und weil es noch viel mehr auf Mallorca zu entdecken gibt, geht es jetzt gleich um die Ecke von Illetas nach Puerto Portals.


Dahin haben wir (also mein Mann und unser Sohnemann) einen Ausflug unternommen, um uns den edlen Yachthafen und Hotspot der Stars und Milliardäre einmal live anzusehen.
Im Hafen - der Marina - gibt es über 600 Liegeplätze und ein Bummel entlang der Boote (eines größer und schöner als das andere) macht einem deutlich, wie viel Geld hier sozusagen im Wasser liegt.
Als wir Ende Mai letzten Jahres Puerto Portals besuchten, war nicht viel los in dem mondänen Örtchen. Auf dem sogenannten Sunset Market gab es allerdings zahlreiche kleine Marktstände, deren Angebot von Pflanzen und Keramik über Obst und mallorqinische Spezialitäten bis hin zu Modeaccessoires und Körben reichte. Kein Vergleich zu den traditionellen Märkten Mallorcas und man muss deswegen sicher nicht extra anreisen Der Markt ist allerdings eine hübsche Bereicherung für alle, die nicht nur zum Hafen möchten.


Wer in Puerto Portals essen gehen möchte, der kann dies beispielsweise in einem der zahlreichen Restaurants an der Hafenpromenade tun oder man chillt gemütlich in einem der Beach-Clubs, wie dem Roxy´s oder Moods
Natürlich gibt es auch exklusive Ladengeschäfte, in denen es durchaus passieren kann, dass man mit einem Prominenten an der Kasse steht.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass in Puerto Portals zwar höchstens unwissentlich Promis gesehen haben, wir immerhin aber schon einmal mit Simone Thomalla in Santanyi an der Fleischtheke standen. ;-)))


Nach unserem Bummel durch Puerto Portals haben wir auf dem Rückweg zu unsere Finca in der Nähe von Campos noch einen Abstecher in die Cala Pi unternommen und waren so verzaubert, dass wir ein paar Tage später zusammen mit unseren Freunden noch einmal dahinfuhren.
Und wer Lust hat, noch ein bisschen über die Cala Pi weiterzulesen - HIER gab es dazu bereits einen Blogpost.

Und nun wünsche ich Euch eine schöne Frühlingszeit und schicke liebe Grüsse,

Anne

Noch mehr Lieblingsidee Mallorca-Posts gibt es hier:












Keine Kommentare:

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...